Articles Tagged with: Fujifilm

Babybauchshooting – Viola & Steffen

Indian Summer im Feld

Der goldene Herst oder auch Indian Summer zählt für mich seit langem zu den schönsten Jahreszeiten für Fotos. Ich liebe die warmen Farben und die einzigartige Lichtstimmung, es ist einfach einzigartig und lässt sich schwer in Worten beschreiben. Ursprünglich wollte ich einige Tage vorher mit Viola & Steffen bereits ihre Babybauchfotos in einem Park mit viel Laub machen, doch da machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung – es war grau und diesig. Daher verschoben wir das Shooting nochmals nach hinten und es war zum Glück die beste Entscheidung, die wir treffen konnten.

Babyboom im Freundeskreis

An einem Samstag Nachmittag Ende Oktober entdeckten wir direkt neben unserem Treffpunkt in Felsberg dieses wunderbare Feld. Eine Location und Lichtstimmung von der ich oft geträumt habe! Ich konnte also gar nicht viel mit dem tollen verliebten Ehepaar falsch machen und drückte meistens nur den Auslöser ohne groß Anweisungen zu geben. Voller Vorfreude auf ihrer Tochter, die sie bald auf der Welt begrüßen dürfen, entstanden diese wunderbaren Fotos. In meinem Freundeskreis ist tatsächlich eine Art Babyboom ausgebrochen. Viele Freunde wurden ohne gegenseitige Absprache zur fast gleichen Zeit schwanger.

Ich freue mich schon sehr darauf, wenn unsere Töchter bald zusammen spielen können 🙂 vielen lieben Dank für dieses Babybauchshooting, liebe Viola und lieber Steffen.

Laura & Benjamin – Kloster Haydau, Morschen

Dieses Jahr hatte ich zweimal die Ehre am wunderschönen Kloster Haydau Hochzeiten zu fotografieren. Das Kloster Haydau ist für mich ein ganz besonderer Ort, denn hier habe ich im Jahr 2018 auch selbst geheiratet. Doch starten wir mit der Geschichte von Laura & Benjamin von vorn.

Von Leipzig in das Kloster Haydau

Ich erhielt im April 2017 eine e-Mail von Laura. Wir schrieben ein paar e-Mails hin und her und das erste Telefonat folgte. Laura berichtete, dass sie in Leipzig wohnen und im Kloster Haydau in Morschen heiraten wollten. Leipzig und Morschen liegen kanpp 300 km entfernt, doch es war ihr Wunsch, dass all ihre Gäste ausgiebig mit ihnen feiern sollten und das an einem “fremden” Ort mit Hotelübernachtung. Keiner sollte eine Ausrede haben um möglichst früh die Feier zu verlassen und nach Hause zu fahren. Außerdem waren sie total begeistert vom Kloster und der gesamten Anlage.

Ich begann gegen Mittag mit der Hochzeitsreportage und fotografierte zunächst die Klosteranlage und die Deko im Saal “Eichkopf”. Danach ging es zum Getting Ready der Braut und später zum Bräutigam. Lauras Papa wartete freudestrahlend im Foyer des Hotels auf seine Tochter, nahm sie dort unter Tränen in Empfang und führte sie zum Altar der Klosterkirche. Nach der emotionalen Trauung mit vielen Geschichten aus dem Leben des Brautpaares wurde den beiden von ihren Gästen vor der Kirche ausgiebig gratuliert und sie durften weiße Tauben in den Himmel steigen lassen.

Danach fand ein Empfang vor dem Saal statt und wir starteten mit dem Paarshooting bevor die Gäste ihren Platz einnehmen durften und mit leckeren Essen verwöhnt wurden. Die Anreise der Gäste hatte sich übrigens gelohnt, denn es wurde ausgiebig bis um halb 6 gefeiert.

 

Kirche: Kloster Haydau |  Paarfotos: Kloster Haydau | Feier: Kloster Haydau

Christiane & Marco – Hünfeld

Die Hochzeit von Christiane und Marco ist bereits meine dritte Hochzeit in Hünfeld und Umgebung. Ursprünglich hat mich mein Trauzeuge Jonathan seinen Freunden Carolin & Stefan im Jahr 2015 empfohlen. Im Jahr 2016 folgte die Hochzeit von Christin & Sebastian, die mich als Gäste bei Carolin und Stefan kennenlernen konnten. Nachdem ich im Jahr 2017 in Hünfeld pausiert hatte, konnte ich auf der Hochzeit von Christiane und Marco beide Brautpaare wieder sehen. Es ist immer wieder ein tolles Erlebnis für mich Brautpaare aus den vergangenen Jahren zu treffen und sie noch glücklich zusammen als Paar zu erleben.

Paarshooting mit Kindern und einem VW Käfer

Das Paarshooting begann ähnlich wie damals bei Carolin & Stefan: wir starteten mit dem Paarshooting und den Kindern von Freunden in den Tag. Als Hochzeitsauto diente ebenfalls ein wunderschöner VW Käfer. Die ersten Fotos entstanden vor einer Scheune und einem Getreidefeld mit einer schönen Allee, bevor wir weiter zu einem atemberaubenden Aussichtspunkt fuhren. Diese Location war wirklich ideal für ein Paarshooting. Danach konnten wir noch den tollen Hof von Verwandten der beiden gegenüber der Kirche nutzen.

Kirche in Mackenzell

Kirchlich getraut wurden die Beiden von einem befreundeten Pfarrer in Mackenzell. Neben vielen persönlichen Worten sorgte der Pfarrer für eine emotionale Trauung. Vor der Kirche warteten viele Bekannte, der Fußballverein und die örtliche freiwillige Feuerwehr. Nachdem das frisch gebackene Brautpaar eine Löschübung erfolgreich absolvierte hatte, mussten die Beiden ihr fußballerisches Talent beweisen. Marco versenkte jeden Ball, auch aus deutlicher Entferung.

Hochzeitsfeier in Nüsttal-Hofaschenbach

Nach der Trauung ging es im Autokorso nach Hofaschenbach. Dort fand ein Empfang statt und die Gäste wurden musikalisch mit Livemusik begrüßt. Neben der Hochzeitstorte gab es noch jede Menge süße und herzhafte Leckereien. Nach den Familien- und Gruppenfotos hatten die Gäste noch die Gelegenheit das tolle Wetter bei Gesprächen zu genießen, bevor das Brautpaar die Gäste bat im Saal ihren Platz einzunehmen. Es folgten Vorstellung der Tische mit den jeweiligen Gästen und eine Rede vom Bräutigam sowie leckeres Live Cooking vom Genuss³ Catering.

Magdalena – Portrait Frühjahrsshooting in München

Portraitfotos vor der Hochzeitssaison

Ich hatte unheimlich Lust mal wieder Portraits zu fotografieren, also nutzte ich die hochzeitsfreie Zeit und das wirklich tolle sonnige Wetter Im April – ja, es war der tatsächlich 2018 der wärmste April seit Beginn der Wetteraufzeichnung- und startete einen Aufruf via Facebook in einer Münchner Fotografen bzw. Model Gruppe. Es meldeten sich wirklich einige Models, was mich sehr freute. Ich begann den Models zu antworten und mögliche Zeiträume abzustimmen. Schließlich entschied ich mich für vier Models. Alle tauchten auch pünktlich am Treffpunkt auf und wir hatten ausreichend Zeit zum Shooten.

Magdalena auf der impostanten Treppe der Münchner Oper

Die Studentin Magdalena war mein erstes Model an diesem Tag und wir starteten vor ihrem Arbeitsplatz, der Münchener Oper. Die imposante Treppe ist beliebt als Shootinglocation, fast jeder Blogger aus München hat in seinem Portfolio mindestens ein Foto vor der Oper. Danach zogen wir weiter um den Odeonsplatz umher und fanden noch ein paar andere nette Locations. Man merkte auf jeden Fall, dass sie nicht das erste mal vor der Kamera stand. Ich bin super happy mit den Ergebnissen, seht selbst… vielen Dank Magdalena für das tolle Shooting!

Magdalena auf Instagram: k.maggie_

Frühlingsshooting mit Laura mit meiner neuen Fuji X-T2

Bisher fotografierte ich ausschließlich mit digitalen Spiegelreflexkameras aus dem Hause Canon. Alles fing damals mit der Canon EOS 400D an, später wechselte ich zur EOS 600D, es folgte der Einstieg in das Vollformat mit der EOS 5D Mark II bevor ich letztendlich wie extrem viele andere Hochzeitsfotografen bei der EOS 5D Mark III landete und als Backup noch eine EOS 7D in meinem Equipment hatte.

In den Jahren probierte ich auch einige Objektive aus, viele von Canon, auch mal ein Sigma und Tokina, aber da habe ich wirklich recht viel experimentiert und auch wieder viel ge- und verkauft. Ich verkaufte auch wieder die Linsen der “Fremdhersteller” und hatte bis vor kurzem neben den bereits erwähnten Bodies vier Canon L-Objektive in meinem Kamerarucksack. Ein tolles Equipment was mich nie im Stich gelassen hat und wofür ich lang gespart bzw. geträumt habe. Trotzdem lag mein Fotorucksack meistens in der Ecke und ich nutzte meine Fotoausrüstung privat nur sehr selten. Natürlich nahm ich das Equipment mit in jeden Urlaub, aber da ging auch das gesamte Handgepäck für die Ausrüstung drauf. Unterwegs vor Ort nervte mich auch schnell der riesige Rucksack und wenn ich das gesamte Equipment in meinem f-Stop Tilopa BC Rucksack verstaut hatte, auch die knappen 10 kg Gewicht auf meinem Rücken.

Ich schaute mich also nach einer kompakteren und leichteren Kamara um. Natürlich wollte ich sie primär privat und auf Reisen nutzen, sie sollte allerdings auch die Canon EOS 7D als Backup für die Hochzeiten ersetzen, denn diese staubte nur noch vor sich hin. Nach umfangreicher Recherche und unzähligen Testberichten war schließlich die Fujifilm X-T2 mein Objekt der Begierde. Besonders bedanken möchte ich mich bei Roland Gutowski für seine tollen Vidoes über die X-T2. Er fotografiert inzwischen ausschließlich mit zwei Fuji X-T2 seine Hochzeiten. Nach einem Besuch im Fotoladen des Vertrauens überbezeugte auch die Haptik und Bedienung – ich verliebte mich immer mehr in die Kamera. Auch die anderen Fuji Modelle waren teilweise interessant, aber ausschließlich die X-T2 verfügt über zwei Speicherkartenslots, ein K.O. Kriterium für mich speziell für Hochzeiten, falls einmal eine Speicherkarte einen Defekt haben sollte. Trotzdem war ich skeptisch, ob eine spiegellose Kamera mit CMOS Sensor ähnliche Ergebnisse liefern würde wie meine Vollformatkamera.

Schließlich verkaufte ich die 7D, einen Canon Extender und das gute 100 mm Canon Makro, eine wirklich tolle Linse, aber ich hatte sie trotzdem nur selten im Einsatz und kaufte mir die Fuji X-T2 mit einem Fuji 23 mm f/1.4 Objektiv (entspricht 35 mm am Vollformat) im Februar. Ich wartete sehnsüchtig auf tolles Wetter um die ersten Portraits mit ihr machen zu können. Bei tollem Abendlicht nutzte ich die Gelegenheit und fotografierte meine Freundin Laura in München. Zunächst war es für mich sehr ungewohnt mit der Kamera zu fotografieren, der elektronische Sucher, die Bedienung, die kompakte Größe, usw. Der Bildlook überzeugte jedoch schon schnell auf dem Display der Kamera. Die Fotos können sich auf jeden Fall sehen lassen, findet ihr nicht auch?!

Ende März ging es dann für ein verlängertes Wochenende nach London, ausschließlich mit der Fuji und auch dort lieferte sie super Ergebnisse, dazu bald mehr. Ich kann die Kamera bisher absolut empfehlen und werde sie bald auch auf der ersten Hochzeit als Zweitkamera einsetzen.

London 2017

Ich liebe Reisen, natürlich gehören dazu auch Städtereisen. London stand schon lange auf meiner To-Do Liste. Ich hatte bereits die Gelegenheit ein paar Eindrücke dieser wundervollen Stadt während meines Schüleraustausches in England in der 8. Klasse zu gewinnen, aber das liegt natürlich schon viele Jahre zurück. Also wurde es dringend Zeit Englands Haupstadt in einigen Tage ausgiebig zu erkunden.

Anreise und Ankunft

Laura und ich flogen Ende März von München mit EasyJet nach London Luton. Los ging es für uns Donnerstag Abend und Sonntag Abend wieder zurück. Leider hatten wir auf beiden Flügen Verspätung, trotzdem finde ich die Zeit angemessen um die Highlights der Stadt zu sehen. Unsere Ankunft verlief leider etwas unglücklich. Am Flughafen warteten wir sehnsüchtig auf den Bus und kamen schließlich in der Innenstadt an, allerdings fahren auch am Wochenende nach Mitternacht keine U-Bahnen mehr wegen der Lärmbelästigung durch das sehr alte U-Bahnnetz. Also stiegen wir in einen Stadtbus und liefen noch einige hundert Meter zu unserem Hotel in Paddington. Dort angekommen hieß es wir hätten zwar eine Reservierung, aber sie könnten uns unser Zimmer wegen einem Wasserschaden nicht zur Verfügung stellen. Eine tolle Nachricht, wenn man nachts nach einem harten Arbeitstag und Flugverspätung in einer fremden Stadt ankommt. Wir sollten uns noch einige Minuten in der Lobby gedulden und wurden mit einem Taxi in ein anderes vergleichbares Hotel der Hotelbesitzern im gleichen Stadtteil gefahren. Dort erhielten wir immerhin ein kostenloses Frühstück für unseren gesamten Aufenthalt. Das Zimmer war wie für Hotels in London üblich klein und beschaulich.

Sightseeing

Vom Wetter hatten wir super Glück, das ganze Wochenende kein Regen und Schmuddelwetter wie man es oft von England kennt oder hört. Wir starteten zu Fuß in den Hyde Park, der nur unweit vom Hotel entfernt war und liefen zum Harrods. Für mich das spektakulärste Kaufhaus was ich bisher gesehen hab. Die Innenausstattung, Dekoration, Inszenierung und Auswahl sind atemberaubend. Das KaDeWe, Macy’s in New York oder die Dubai Mall sind wirklich ein Witz dagegen! Außerdem erkundeten wir den Buckingham Palace, Soho, der Carnaby Street, Chinatown, Camden, der Stables Market, Notting Hill, das London Eye, die Themse, die Millennium Bride, die Tower Bridge und die St. Pauls Cathedral. Ein weiteres Highlight war der Besuch von einer Balletaufführung im London Opera House.

Wir haben super viel schöne Teile von London gesehen und lecker gegessen. So schön hatten wir beide London nicht mehr in Erinnerung, obwohl Laura sogar ein halbes Jahr dort gelebt hat. Die Stadt ist auf jeden Fall immer wieder eine Reise wert und wir kommen gern bald wieder…

P.S.: alle Fotos sind ausschließlich mit der Fuji X-T2 mit dem 23 mm f/1.4 Objektiv entstanden. Diesmal habe ich meine Canon Ausrüstung zu Hause gelassen und es war wirklich sehr angenehm mit der kleinen kompakten Kamera zu reisen.

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